Heimat der tanzenden Derwische

Konya

Eine ruhige Stadt sufischer Spiritualität und seldschukischer Pracht: Konya ist die Ruhestätte des mystischen Dichters Rumi und die Wiege der tanzenden Derwische.

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Konya

Konya ist eine der ältesten durchgehend bewohnten Städte der Türkei und das spirituelle Herz des Landes. Hier lebte, lehrte und fand im 13. Jahrhundert der große Sufi-Dichter Mevlana Celaleddin Rumi seine letzte Ruhe. Sein Mausoleum, das Mevlana-Museum mit seiner unverkennbaren türkisfarbenen Kuppel, zieht Pilger und Besucher aus aller Welt an, und die meditative Sema-Zeremonie der tanzenden Derwische zählt zu den bewegendsten kulturellen Erlebnissen der Türkei.

Einst Hauptstadt des Seldschukischen Sultanats von Rum, ist Konya reich an eleganter mittelalterlicher Architektur – von der Alaeddin-Moschee auf dem zentralen Hügel bis zur prächtig gefliesten Karatay-Medrese. Als wichtige Station der alten Seidenstraße liegt die Stadt am Rand der anatolischen Hochebene nahe Çatalhöyük, einer der ältesten bekannten Siedlungen der Welt. Ruhig, würdevoll und von tiefer Atmosphäre, ist Konya ein leichter und lohnender Halt zwischen Kappadokien und der Küste.

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